Green Dentistry

Alles wächst. Nur unser ökologischer Fußabdruck wird kleiner.

Klimaschutz ist die wohl größte Aufgabe, vor der die Menschheit derzeit steht. Die EU will bis 2050 Klimaneutralität erreichen. Das heißt: Wie dieses Ziel umgesetzt wird, wird auch in Brüssel bestimmt, und es wirkt sich bis in die Zahnarztpraxen aus.

In unserer modernen Zahnarztpraxis bieten wir alle gängigen Behandlungen rund um Ihre Zahngesundheit an. Dabei setzen wir auf nachhaltige Konzepte, die sowohl Ihre Zähne als auch die Umwelt schonen. Die Bemühungen, den Arbeitsalltag in einer Zahnarztpraxis gezielt nachhaltiger zu gestalten, werden auch unter dem englischen Begriff "Green Dentistry" zusammengefasst.

Im folgenden haben wir die einzelnen Punkte für Sie aufgelistet.

Digitales Röntgen:

Beim herkömmlichen analogen Röntgen kommen diverse Chemikalien zum Einsatz, um den Film (das Röntgenbild) zu entwickeln. Um die Umweltbelastung durch Chemikalien zu reduzieren, setzen wir ein modernes digitales Röntgen-Konzept, bei dem die Röntgenbilder gleich am Computer generierte werden - von Chemikalien keine Spur.

Materialien:

Für Zahnfüllungen verzichten wir auf Amalgam (eine Quecksilber-Legierung). Denn im Zeitverlauf können im Mund des Patienten immer wieder geringe Mengen des Quecksilbers freigesetzt werden. Darüber hinaus belastet Quecksilber die Umwelt.

Wasserversorgung:

Sowohl unsere Patienten als auch unsere Mitarbeiter werden mit Trinkwasser aus der Leitung versorgt, das durch effiziente Wasserfilter zusätzlich gereinigt wird. Dadurch können wir auf Plastikflaschen verzichten.

Müll vermeiden durch Mehrweg:

Um ungeheure 600 Prozent hat sich das Müllaufkommen in Zahnarztpraxen innerhalb der letzten 25 Jahren vermehrt. Dies hängt nicht damit zusammen, dass wir plötzlich mehr wegwerfen und nachlässig sind, sondern weil wir Auflagen erfüllen müssen. Im gesamten Praxis-Alltag setzen wir daher bei so vielen Gebrauchsartikeln wie möglich auf Mehrweg-Varianten. Dadurch konnten wir die Zahl der Einweg-Artikel, die häufig aus Kunststoff bestehen, erheblich reduzieren. Beispiel: Wir verwenden Mehrweg-Mundspülbecher aus Edelstahl. Die müssen jedoch im Thermodesinfektor gespült werden.

Viele unserer Instrumente werden in kostenintensiven, jedoch mehrfach verwendbaren Sterilisationscontainern aufbereitet. Das kostet zwar, lohnt sich aber auf Dauer. Statt die Instrumente einzuschweißen, werden sie für die Aufbereitung gebündelt und in diesen Containern gelagert.

Digitalisierung der Verwaltung:

Wir setzen auf eine papierlose Verwaltung, das schont unsere Wälder. Wir drucken so wenig wie möglich aus, um so wenig Toner oder Tinte zu verbrauchen (denn allein für die Produktion einer einzigen Druckerpatrone werden bis zu 3 Liter Erdöl verbraucht!). Dabei darf man natürlich nie vergessen, dass auch digitale Anwendungen Strom verbrauchen. Da wir in unserem Strombezug jedoch auf Erneuerbare Energien setzen, hilft dies am Ende trotzdem der Umwelt.

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